Libellen am Gartenteich |
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Libellen & InsektenDass Libellen mit als erste unseren Gartenteich entdeckt haben, liegt in der Natur der Sache. Diese faszinierenden Flugkünstler kennen ja kein Hindernis. Allerdings - noch schneller waren wohl die Wasserläufer. Sie waren die Ersten, die über die Wasseroberfläche huschten - kaum nachdem das Eis im Frühjahr 2005 abgetaut war. Insekten am Teich - eine kleine Chronik. Farbenflash in metallic blau: Die Azurjungfer |
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2006: RückenschwimmerEin Jahr später: Nun haben sich auch Rückenschwimmer dazu gesellt. Was allgemein nicht so bekannt ist: Rückenschwimmer gehören zur Gattung der Wanzen, und als solche haben sie einen Stechrüssel. Und der kann durchaus schmerzhaft zustechen. Nicht umsonst haben sie daher ihren Spitznamen: Wasserbienen. Ansonsten zeigt sich auch diesen Sommer, dass ein Teich im Garten nicht zwangsläufig eine Schnakenplage verursacht! Ganz im Gegenteil: Wenn es genug natürliche Fressfeinde gibt, dann haben die im Wasser lebenden Larven der Stechmücken keine Chance. So gesehen, ist jede brackige Regentonne eine weitaus "fruchtbarere" Brutstätte für die lästigen Schnaken. Jedenfalls scheinen Rückenschwimmer, Wasserläufer und Taumelkäfer hier gut "aufzuräumen". |
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2007: LibellenDer Fertigteich ist inzwischen eingewachsen. So mag es die Libelle. Zu beobachten sind die grosse Königslibelle, Azurjungfern, oder die Frühe Adonislibelle. Rege Paarungstätigkeit und Ei-Ablage inklusive! Diese prachtvollen Geschöpfe erfreuen das Auge, ob nun unmittelbar am Wasser, oder auf der Terrasse. Für Stech-Mücken dürften die Zeiten bald noch härter werden. Grosse Königslibelle: Die grösste heimische Libelle |
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2008: Libellenlarven - oder: das grosse Fressen
2008: Auffallend die Menge an Libellenlarven im Wasser: Diese bis zu 5 cm grossen Viecher sehen aus wie SciFi Monster und fressen alles weg, was denen so vors Maul kommt. Immer wieder ist zu beobachten, wie sie Mückenlarven u.ä. Zeugs wegschnappen, sobald das in der Nähe vorbeischwimmt. Zeitweise scheint die kleine Teichschale wie leer gefressen - ausser Schnecken und Libellenlarven nichts zu sehen. Den Schnecken können sie wohl nichts anhaben, jedenfalls scheint sich die Posthornschnecke pudelwohl zu fühlen, und hat ebenfalls zahlreichen Nachwuchs. Die Frösche scheint das alles wenig zu interessieren. Die hocken wie eh und je gemütlich in der Sonne am Teichrand.
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2009: Viel Gezappel
2. April 2009: Ein wahres Prachtexemplar von Gelbrandkäfer beim Käschern aufgestöbert. War aber noch ziemlich schlafmützig.
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GelbrandkäferDer Gelbrandkäfer: Das Bild rechts zeigt die stattliche Grösse dieses Gesellen, so wie er sich im Käscher verfing. Wohl noch grösser sind die Larven des Gelbrandkäfer. Diese werden bis zu 8 cm gross. Aber ob Larve oder fertiger Käfer: Gefrässig sind beide. Selbst vor kleineren Fischen machen sie nicht halt. Der Gelbrandkäfer - einer der grössten heimischen Käfer |
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201020. März: Das Eis ist erst seit 3 Tage weggetaut, und schon Betrieb: bei frühsommerlichen Temperaturen ein paar putzmuntere Rückenschwimmer. Sonst im Wasser noch nichts zu sehen. Dafür über dem Wasser: ein Pfauenauge und ein Zitronenfalter flattern vorbei... |
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